Hilfe im Haushalt: Diese Optionen gibt es für Jung und Alt

von Redaktion

Was tut man, wenn man das Gefühl hat, den eigenen Haushalt nicht mehr selbstständig bewältigen zu können? Hilfe suchen! Für Menschen allen Alters gibt es die Möglichkeit, Haushaltshilfen zu beauftragen, die das Leben leichter machen.

Viele Menschen denken dabei ausschließlich an Pflegekräfte, die Menschen mit Behinderungen (z.B. aufgrund hohen Alters) betreuen. Diese sind auch besonders wichtig, doch es gibt noch weitere Optionen, die nicht nur diejenigen ansprechen, die auf die Hilfe absolut angewiesen sind. Auch Menschen mit viel Stress im Leben oder psychischen Beeinträchtigungen können von Haushaltshilfen profitieren.

Pflegekräfte für eingeschränkte Menschen

Wer körperlich eingeschränkt ist, der braucht Hilfe. Manche Menschen haben Verwandte, die diese Aufgabe übernehmen, allerdings kommen dabei häufig Probleme auf. Denn je größer der Pflegeaufwand ist, umso mehr Zeit muss derjenige auch übrighaben. Für Berufstätige ist dies oft eine Herausforderung.

Eine Haushaltshilfe Vermittlung kann der richtige Weg sein. Die Möglichkeiten sind verschieden. Einige Haushaltshilfen übernehmen lediglich das Aufräumen und Putzen der Wohnung oder helfen beim Kochen. Andere haben eine Ausbildung absolviert, die es ihnen ermöglicht, auch bei der Einnahme von Medikamenten zu helfen oder eine grobe Einschätzung des Gesundheitszustandes vorzunehmen.

Um eine Entscheidung über die Art der Hilfe zu treffen, müssen verschiedene Faktoren bedacht werden. Die Pflegestufe bestimmt zum Beispiel, welche Kosten von der Krankenkasse übernommen werden. Aber auch die individuellen Bedürfnisse des Betroffenen sollten bedacht werden. Wenn die Chemie nicht stimmt, dann entstehen nur Probleme.

Das Ablehnen jeglicher Hilfe ist mit schlimmen Folgen verbunden. Stürze, unregelmäßige Einnahme von Medikamenten oder dreckige Wohnungen sind dann nicht selten der Fall. Eine psychologische Betreuung muss in diesem Fall möglicherweise der Beauftragung einer Pflegekraft oder Haushaltshilfe vorausgehen.

Aufräumarbeiten übernehmen lassen

Wie eingangs bereits erwähnt wurde, sind Haushaltshilfen nicht ausschließlich für körperlich oder geistig einschränkte Menschen eine Option. Immer mehr Menschen lassen sich mit den kleinen und großen Herausforderungen des Alltags helfen.

Sind in einer Familie zum Beispiel beide Partner berufstätig, kann es sich manchmal wie eine Mammutaufgabe anfühlen, die Wohnung sauber und ordentlich zu halten – eine Haushaltshilfe kann das übernehmen. Entweder regelmäßig oder nur bei Bedarf kommt dann jemand vorbei und bringt alles wieder auf Vordermann.

Eine abgewandelte Form der Haushaltshilfe ist auch die Kinderbetreuung. Nannys kümmern sich meist um das Kochen für die Kinder, machen mit ihnen Hausaufgaben und räumen ihnen auch mal hinterher – oder sorgen dafür, dass die Kinder es selbst tun. Das kann schon für eine große Entlastung sorgen.

Sonderformen und rechtliche Fragen

Mittlerweile gibt es auch Dienstleister, die nicht selbst immer wieder Aufgaben übernehmen, sondern die beibringen, wie man den Haushalt besser meistern kann. Neue Ordnungssysteme oder auch Verhaltenstherapien können dazu führen, dass man sich selbst die größte Hilfe im Haushalt wird. Gerade Minimalismus-Experten sind aktuell sehr beliebt, da sie dabei helfen, die Wohnung (und das Leben) zu entrümpeln.

Bei solchen Angeboten ist meist klar, wie und wieviel bezahlt wird. Gleiches gilt bei der Vermittlung von Haushaltshilfen über eine Agentur – meist wird das Geld einfach an die Agentur überwiesen. Stellt man allerdings jemanden „privat“ ein, dann muss Vorsicht walten.

Denn gerade im Bereich der Haushaltshilfe wird viel Schwarzarbeit betrieben. In einigen Fällen sollen (vermeintlich) Steuern und Sozialabgaben gespart werden, in anderen ist Unwissenheit die Ursache. Unwissenheit schützt allerdings nicht vor einer Strafe, weshalb man sich lieber rechtzeitig informieren sollte.

Über einen Minijob gibt es sogar die Möglichkeit, Steuern zu sparen und man sichert sich rechtlich ab. Schwarzarbeit ist nicht nur verboten, sie kann auch zu bösen Überraschungen führen – macht die Haushaltshilfe etwas kaputt oder stiehlt sogar, dann ist der Gang zur Polizei möglicherweise problematisch, da man zugeben müsste, die Person nicht offiziell angestellt zu haben.

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